Transita K Z081 Ch= 2/608K
Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
- Hersteller / Marke
- Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
- Jahr
- 1961/1962
- Kategorie
- Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
- Radiomuseum.org ID
- 7729
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- Anzahl Transistoren
- 9
- Hauptprinzip
- Superhet allgemein; ZF/IF 460/10700 kHz
- Anzahl Kreise
- 5 Kreis(e) AM 11 Kreis(e) FM
- Wellenbereiche
- Mittelwelle, Kurzwelle und UKW (FM).
- Betriebsart / Volt
- Akku und/oder Batterie / 2 × 4,5 Volt
- Lautsprecher
- Dynamischer LS, keine Erregerspule (permanentdynamisch) / Ø 10 cm = 3.9 inch
- Belastbarkeit / Leistung
- 1 W (Qualität unbekannt)
- von Radiomuseum.org
- Modell: Transita K Z081 Ch= 2/608K - Nordmende, Norddeutsche Mende-
- Form
- Reisegerät > 20 cm (netzunabhängig betreibbar)
- Abmessungen (BHT)
- 230 x 168 x 82 mm / 9.1 x 6.6 x 3.2 inch
- Bemerkung
- UKW: 86,7 - 100,5 MHz
MW: 515 - 1620 kHz
KW: 5900 - 9800 kHz
Antennenbuchse für Autobetrieb
- Nettogewicht
- 2 kg / 4 lb 6.5 oz (4.405 lb)
- Originalpreis
- 238.00 DM
- Datenherkunft
- HdB d.Rdf-& Ferns-GrH 1961/62 / Radiokatalog Band 1, Ernst Erb
- Literaturnachweis
- -- Original-techn. papers.
- Weitere Modelle
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Sammlungen
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Forumsbeiträge zum Modell: Nordmende,: Transita K Z081 Ch= 2/608K
Threads: 1 | Posts: 1
Leider war mein Exemplar reparaturbedürftig, so dass kein Weg am Ausbau des Chassis vorbei führte. Die bereits vorhandenen Bilder ließen vermuten, dass vielelicht niemand bislang das Chassis ausgebaut hat bzw. keine Notwendigkeit dafür gegeben war. Folgendes Bild zeigt mit roten Pfeilen, welche Muttern bzw. Schrauben zu lösen sind:
Bei den drei kurzen Pfeilen muss jeweils eine M3-Mutter gelöst werden. Hierfür braucht man ein Spezialwerkzeug, eine normale M3-Stecknuss ist in der Regel zu breit. Bei dem langen roten Pfeil rechts oben muss eine kurze Holzschraube mit einem Schraubendreher gelöst werden. Der Schraubenkopf ist im Foto unterhalb der Kabel nicht sichtbar. Das Lautstärkepotenziometer ganz rechts oben ist über einen Winkel mit einer M3-Schraube befestigt. Es empfiehlt sich, diese während der Herausnahme des Chassis etwas zu lockern. Ferner müssen vier Leitungen links im Bereich der Antennenbuchse abgelötet werden, die bei meinem Modell die Farben schwarz, weiß, gelb und rot hatten. Natürlich müssen auf der Vorderseite des Geätes auch die Senderwahlscheibe und der darunter liegende Doppelzeiger abgehoben werden. Dies geht evtl. ziemlich stramm, so dass man lieber zwei Schraubendreher rechts und links als Hebel unter die abzuziehenden Teile setzt.
Absicht oder ungünstige Konstruktion? Eigentlich waren die alten Geräte ja so gebaut, dass man sie leicht reparieren oder zumindest das Chassis ausbauen konnte. Oder sollte hier schon dafür vorgesorgt werden, dass nur noch der Nordmende-Servicetechniker mit seinem Spezialwissen und Spezialwerkzeug eine Chance hat?
Anm.: Bei meinem Exemplar ist als NF-Vorstufentransistor nicht der OC75 sondern ein OC304 bestückt. Der Hauptdefekt war der 10µF-Koppelelko C145 zur Treiberstufe, der kapazitätslos war.
Ralph Oppelt † 3.4.24, 31.Jul.22