• Jahr
  • 1928 ?
  • Kategorie
  • Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
  • Radiomuseum.org ID
  • 259070
    • Marke: Pantophone

 Technische Daten

  • Anzahl Röhren
  • 3
  • Hauptprinzip
  • Geradeaus oder Audion mit Rückkopplung
  • Anzahl Kreise
  • 1 Kreis(e) AM
  • Wellenbereiche
  • Langwelle, Mittelwelle (LW+MW).
  • Betriebsart / Volt
  • Akku und/oder Batterie / 4 & 90 Volt
  • Lautsprecher
  • - Für Kopfhörer oder NF-Verstärker
  • Material
  • Holz, von aussen SICHTBARE RÖHREN.

Die GFGF Zeitschrift Funkgeschichte bringt interessante Artikel zu Radios, Funkwesen und Medien. Bei Radiomuseum.org finden Sie die vollständigen Hefte früherer Ausgaben als PDF zum Download.

  • von Radiomuseum.org
  • Modell: 3RE - Frey-Radio GmbH; Berlin SO 36
  • Form
  • Tischmodell, Zusatz nicht bekannt - allgemein.
  • Abmessungen (BHT)
  • 370 x 210 x 150 mm / 14.6 x 8.3 x 5.9 inch
  • Nettogewicht
  • 3 kg / 6 lb 9.7 oz (6.608 lb)
  • Autor
  • Modellseite von einem Mitglied aus D angelegt. Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.

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Sammlungen

Das Modell befindet sich in den Sammlungen folgender Mitglieder.

 Forum

Forumsbeiträge zum Modell: Frey-Radio GmbH;: 3RE

Threads: 1 | Posts: 1

Jetzt ist es genau 9 Jahre her, da bekam ich von einem Sammlerfreund dieses seltene Gerät. Er hatte es im Internet gekauft und leider mit einem Transport-Totalschaden bekommen. Dieser Umstand hat ihm mental so zugesetzt, das er das Gerät schnell aus den Augen und aus dem Sinn bekommen wollte. Daraufhin konnte ich dieses "Häufchen Elend" für einen moderaten Preis erwerben.

 

 

Als ersten Schritt habe ich die zerbrochene, ursprünglich schön gemusterte Trolit-Frontplatte mit Sekundenkleber zusammengeheftet und auf einem A3-Scanner eingescannt.
Ein gleichwertiges Frontplattenmaterial zur Restaurierung hatte ich damals nicht im Bestand.

 

Damit das Gerät trotzdem im Radiomuseum präsentiert werden kann, habe ich die äußeren, sichtbaren Teile an die geklebte Platte angebracht und das Foto zum frisch angelegten Modell hochgeladen.

Bei der näheren Untersuchung des Gerätes stellte ich fest, dass die beiden, doch recht schweren Körting-Trafos nur mit jeweils zwei Schrauben an der 5mm dicken Trolit-Platte befestigt waren und dies nicht einmal diagonal sondern nur auf einer Seite. Für den Bruch der Platte war somit schon ein schwacher Stoß ausreichend.

Vor einem Jahr habe ich dann im Ebay ein Eigenbau Truhenradio-Gehäuse bekommen, dass eine ebenso gemusterte Frontplatte von ausreichender Größe besaß. Vorteilhaft an dieser Frontplatte ist auch das Material. An Stelle des spröden Trolits ist es aus dem viel zäheren, unempfindlicherem Ebonit. Ebonit ist Hartgummi, der aus Naturkautschuk mit einem sehr hohen Schwefelanteil so stark polymerisiert, dass er bei Temperaturen bis ca. 70°C hart ist wie ein Brett und gut mechanisch bearbeitet werden kann.
Jetzt konnte ich mit der Restaurierung beginnen. Die Frontplatte wurde an Hand des 1:1 Scans zugeschnitten, überflüssige Löcher mit Ebonitstopfen und Sekundenkleber verschlossen und alle notwendigen Bohrungen eingebracht. Im Gegensatz zum Original habe ich lediglich die Körting NF-Trafos mit jeweils 4 Linsensenkkopschrauben befestigt und damit die Bruchgefahr der neuen Frontplatte verringert.

Gerald Gauert, 28.Sep.21

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