Spectra Color Studio
Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
- Hersteller / Marke
- Nordmende, Norddeutsche Mende-Rundfunk GmbH (Sterling), Bremen-Hemelingen
- Jahr
- 1967–1972 ?
- Kategorie
- Fernseh-Empfänger/Monitor
- Radiomuseum.org ID
- 89967
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- Anzahl Röhren
- 39
- Anzahl Transistoren
- 78
- Halbleiter
- Hauptprinzip
- Superhet allgemein
- Wellenbereiche
- VHF/UHF (siehe Bemerkungen)
- Spezialitäten
- Fernbed/-steuerung (Radio etc.)
- Betriebsart / Volt
- Wechselstromspeisung / 220 Volt
- Lautsprecher
- Dynamischer LS, keine Erregerspule (permanentdynamisch)
- Material
- Gerät mit Holzgehäuse
- von Radiomuseum.org
- Modell: Spectra Color Studio - Nordmende, Norddeutsche Mende-
- Form
- Standgerät auf niedrigen Beinen (Beine < 50 % der Gesamthöhe).
- Abmessungen (BHT)
- 1150 x 1100 x 580 mm / 45.3 x 43.3 x 22.8 inch
- Bemerkung
- Sonderbauform eines Beobachtungsmonitors für Fernsehschaffende und Journalisten. Ein Farb-TV der ersten Generation mit 63AX-Röhre sowie 3 unten eingebauten S/W-Monitore zur Beobachtung der anderen Programme, Kabelfernbedienung lieferbar, 4 VHF/UHF Drucktasten Tuner nach B/G; 650 W Leistungsaufnahme.
- Nettogewicht
- 98 kg / 215 lb 13.7 oz (215.859 lb)
- Originalpreis
- 4,995.00 DM
- Datenherkunft
- Funkschau
- Literaturnachweis
- FS 20/1967
- Autor
- Modellseite von einem Mitglied aus A angelegt. Siehe bei "Änderungsvorschlag" für weitere Mitarbeit.
- Weitere Modelle
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Sammlungen
Das Modell Spectra Color befindet sich in den Sammlungen folgender Mitglieder.
Museen
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Forumsbeiträge zum Modell: Nordmende,: Spectra Color Studio
Threads: 2 | Posts: 4
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Über Hilfe freut sich
MFG
Michael John
Michael John, 28.Aug.13
Die Grundkonzeption dieses außergewöhnlichen Fernsehempfängers bzw. der Type Spectra Color Studio S bot sich als Beobachtungsmonitor für Fernsehschaffende und Journalisten.
Zeitgleich wird es eine ideale Raumheizung geboten haben wenn 39 Röhren ihrer schweißtreibenden Arbeit nachgegangen sind.
Das diese Bauart, die von anderen Herstellern nicht bekannt war, auch jenseits der Mauer im Dienste des Staates wie auch privater Annehmlichkeit stand beschreibt die Tochter von Karl-Eduard von Schnitzler im RBB Fernsehbeitrag „Berlin 19.30 Uhr – Eine Geschichte der Abendschau“.
Demnach stand ein solches Gerät im Hause der Schnitzler´s in der DDR. Ein Gerät was es generell nicht allzu oft gegeben haben wird und noch weniger jenseits des Eisernen Vorhangs (oder eben gerade dort?).
So boten die drei s/w Monitore und der Farbbildschirmd em mit Herzblut an der Arbeit gewesenen alle damals verfügbaren für seine politische Agitationsarbeit relevanten Programme wie ARD, ZDF, DDR1 & DDR2 in der Annahme letztere mit einem SECAM Adapter ebenfalls bunt auf den 63 cm Bildschirm gezaubert zu haben.
Die optionale Kabelfernbedienung wird ihm sicher die Arbeit erleichtert haben wenn es galt passgenau die überwachten Programme auf das Großbild aufzuschalten. Nur am Sonnabend da gehörte der Farbbildschirm dem Fußball wie es verlautete…
(Weiteres fiel der Selbstzensur des Autors hinsichtlich solcher die sich selbst mehr herausnehmen als sie anderen zubilligen im Glauben es gut zu meinen zum Opfer)
Wolfgang Scheida, 23.Mar.12