• Jahr
  • 1932/1933
  • Kategorie
  • Rundfunkempfänger (Radio - oder Tuner nach WW2)
  • Radiomuseum.org ID
  • 5742

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 Technische Daten

  • Anzahl Röhren
  • 3
  • Hauptprinzip
  • Geradeaus oder Audion mit Rückkopplung; 1 Zusatz; 1 NF-Stufe(n)
  • Anzahl Kreise
  • 2 Kreis(e) AM
  • Wellenbereiche
  • Langwelle, Mittelwelle (LW+MW).
  • Betriebsart / Volt
  • Gleichstromnetz-Gerät / 110-220 Volt
  • Lautsprecher
  • Dynamischer LS, Prinzip (Edyn oder Pdyn) nicht gegeben.
  • Material
  • Gerät mit Holzgehäuse

Die GFGF Zeitschrift Funkgeschichte bringt interessante Artikel zu Radios, Funkwesen und Medien. Bei Radiomuseum.org finden Sie die vollständigen Hefte früherer Ausgaben als PDF zum Download.

  • von Radiomuseum.org
  • Modell: Roland 3GL - Seibt, Dr. Georg Nachf.;
  • Form
  • Tischgerät, Kathedralenform (Hochformat, bogig bis spitzbogig, nicht nur runde Ecken).
  • Abmessungen (BHT)
  • 330 x 490 x 210 mm / 13 x 19.3 x 8.3 inch
  • Bemerkung
  • Preis ohne Röhren, zusätzlich Röhrensatz: 56,30 RM

    Im Katalog Prohaska 1932/33 wird auf S.29 irrtümlich eine Röhre RENS1822 als Endstufe angegeben. Dieser Typ existiert jedoch nicht. Tatsächlich wurde die RENS1823d verwendet.

  • Originalpreis
  • 218.00 RM +
  • Schaltungsnachweis
  • Lange + FS-Bestückungstabellen
  • Bildnachweis
  • Das Modell ist im «Radiokatalog» (Erb) abgebildet.

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Sammlungen

Das Modell Roland befindet sich in den Sammlungen folgender Mitglieder.

 Forum

Forumsbeiträge zum Modell: Seibt, Dr. Georg: Roland 3GL

Threads: 1 | Posts: 1

Bei der Restaurierung dieses Radios bin ich über einige Fehler im Schaltplan sowie einige bauartbedingte Eigenheiten gestolpert, die auch das elektrisch gleiche Modell Roland 3G betreffen.

Beim Studium des Schaltplanes fiel mir zuerst auf, daß laut Lange-Nowisch das Gitter der ersten Röhre, der Regelröhre RENS1818, gar kein definiertes elektrisches Potential haben sollte, sondern nur über Kondensatoren verbunden ist. Dies widerspricht sowohl der Logik als auch der Realität, wie eine einfache Widerstandsmessung ergab. Das Gitter ist über die Schwingkreisspule mit Masse verbunden. Der Eingangskreis einschließlich der Lautstärkeregelung ist einfach falsch gezeichnet. Bei weiterer Untersuchung fand ich noch einige Abweichungen, die insbesondere einige Bauteilwerte betreffen. Ich habe daher eine korregierte Fassung des Schaltplanes erstellt.

Weiterhin ist unter ID 5743 ein Roland 3GL Midget angelegt, parallel zum Roland 3GL. Ich habe den Eindruck, es handelt sich um einen Interpretationsfehler, und es gibt nur einen 3G "Cabinet Auführung" und einen 3GL "Midget Ausführung". Mein 3GL weist eindeutig den Zusatz auf, der im Schaltplan als "Zusatz für Midget - Ausführung Roland 3GL mit Lautsprecher und Erregung" ausgewiesen ist. Ohne Lautsprecher und Felderregung wäre er ja auch kein 3GL. Wenn man das dem Hinweis "Cabinet Ausführung Roland 3G ohne Lautsprecher" (links im Schaltplan) gegenüberstellt, wird ein Schuh draus. Es gibt eben eine "Cabinet Ausführung" ohne und eine "Midget - Ausführung" mit Lautsprecher. In der angehängten Fassung des Schaltplanes habe ich den Zusatz für die "Midget-Ausführung" grau hinterlegt, damit der Zusammenhang klar wird.

Bei der Wechselstrom-Variante ist diese Unterscheidung im Schaltplan nicht nötig, da für den Roland 3L keine zusätzlichen Bauteile für die Felderregung erforderlich sind.

Nikolaus Löwe

Anlagen

Nikolaus Löwe, 28.Feb.10

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